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Dienstag, 06.11.2012

So, für alle, die es noch nicht wussten ;)

Bin nach einem stressigen Hin und Her am Flughafen Barcelonas dann doch letztendlich daheim angekommen...

Was ist in den letzten Tagen Barcelonas passiert? Naja, vielen wird wohl auch nicht entgangen sein, dass es mir tatsächlich noch gelungen ist, das Autogramm von Lionel Messi zu ergattern, wenn auch nicht auf meinem Trikot, so genießt es jetzt einen weitaus exklusiveren Platz auf meiner Tasche... ansonsten waren die letzten Tage von letztem Shopping (La Maquinista) sowie einem köstlichen Abendessen in einem italienischen Restaurant mit 75- Meter- Buffet geprägt. 

Hiermit möchte ich mich dann auch noch mal für meinen herrlichen unaktuellen Blog entschuldigen, vielleicht war es letztendlich einfach ein bisschen schwierig, angesichts des Jobs, dessen Abläufe sich nach einem Monat ähnelten, und naja, zu guter Letzt gibt's ja dann auch noch Facebook, durch das man bestimmt schneller an mehr Leute herankommt, so dass jegliche Art von Sensationsmeldung primär durch Facebook verkündet wurde...

Der letzte Monat...

Dienstag, 16.10.2012

Ja, ich lebe noch, und ja, der Blog lebt auch noch ;) Oh Gott, einen Monat nichts geschrieben, wie die Zeit vergeht...nun werde ich aber diesen herrlich unaktuellen Blog noch einmal auffrischen...was ist seit dem passiert?

Nun ja, meine Freizeit besteht entweder aus in die Stadt fahren um Fotos zu machen oder Zeitungen zu sammeln oder zum Training zum FCB zu fahren (inzwischen schmücken rund 15 Unterschriften mein Barca- Shirt, darunter Iniesta, Villa, Tito, Fabregas).

Vor rund einem Monat war das große Sommerabschiedsfest "La Merce" hier in Barcelona, heißt Ausnahmezustand auf allen Straßen. An einem Sonntag nahm ich mir Zeit, um ein bisschen davon zu sehen, so sah ich morgens die unglaublichen Menschentürme, die Castellers, die man sonst nur vom Fernsehen kennt, sah mir dann in der Sportsbar die Topspiele der Premier League an, um dann abends bei Anbruch der Dunkelheit die feuerspeienden Drachen anzugucken, die durch die Masse gehen, tierisch Krawall und Remmydemmy machen und die Menschen mit Wunderkerzen und Knallkörpern bewerfen...ein Wahnsinn! Zum Schluss sah ich mir noch ein beeindruckendes Lichtspiel an der Sagrada Familia an...

Vor drei Wochen habe ich mich zusammen mit einer anderen deutschen Praktikantin in den Nationalpark Sant Miquel del Fai aufgemacht, wo man, nach dem man 8 Kilometer den Berg hinaufwandern musste, am Ende mit einem herrlichen Blick sowie einem spektakulären Kloster, Wässerfällen, unter denen man drunter hergehen konnte sowie enge Höhlen belohnt wurde..kaum hatte man das Abenteuer oben für 2 Stunden genossen, so hieß es auch schon wieder knapp 2 Stunden zu Fuß den Berg runterwandern, die 20 Kilometer, die wir an diesem Tag zurückgelegt haben, sollten uns noch ein paar Tage in den Knochen stecken...

Vor rund zwei Wochen kamen mich dann meine Eltern vier Tage hier im Hotel besuchen, Mit denen ging's dann unter anderem auf die zweite Wandertour in Montserrat. Zunächst mit dem Zug zu diesem einmaligen Kloster gefahren, gab es dort oben einen als 2 Stunden ausgeschriebenen Wanderweg zum Dach Kataloniens, "Sant Jeroni", für den man mehr als 3 Stunden brauchte, wo man aber einen freien Blick von 1236 Metern Höhe auf gefühlt fast ganz Katalonien hatte. Nach einem mindestens ebenso anstrengenden Abstieg sollte ging's dann mit der Seilbahn und dem allerletzten Zug wieder Richtung Barcelona.

Zu guter Letzt kam vor mehr als einer Woche Ira mich hier in Barcelona besuchen, da fing der große Shoppingrausch an, ob im Designer- Outlet La Roca Village oder in La Maquinista, wo wir abends herrlich beim Italiener essen gingen, alles war dabei. Als ich dann auch noch zufällig im gotischen Viertel die perfekte Sonnenbrille fand, war ich glücklich und ohne Geld...

So weit alles neue, mir bleiben hier nur noch 2 1/2 Wochen, ich weiß nich, wo die Zeit hin ist...

Hasta pronto,

Jannik

 

Besuch bei Messi

Dienstag, 11.09.2012

Da bin ich dann mal wieder... das wird ein Blockeintrag der ganz spannenden Sorte ;) Eigentlich nur ein Blogeintrag, damits mal wieder einen Blogeintrag gibt ;) Da ich die letzten Tage immer die Spätschicht von 15-23 Uhr habe, besteht mein Leben hauptsächlich aus Schlafen und Arbeiten. An meinen freien Tagen zwischendurch hab ich wie immer das Strandleben genossen, wie immer an einem anderen Strand, und an einem Tag habe ich mal den Tipp von unserer Rezeptionistin befolgt und bin zu dem Haus gelatscht, wo niemand geringeres als Lionel Messi wohnt. Eine total unscheinbare Gegend, nur teilweise sind die Häuser durch hohe Mauern verdeckt, gegenüber beispielsweise ist die Ex-Villa von Ronaldinho, da kann man gar nichts sehen, aber Messis Haus sah gar bescheiden aus, so als ob dort doch nicht der beste Fußballer der Welt wohnen würde. Wobei es andersrum auch nur zu Messis Natur passen würde, wenn er keine Monster-Villa bewohnt... 

Ansonsten nutze ich die Zeit im Moment eher, um einen Job in Peru zu bekommen und um meine kommenden Wochenenden hier zu planen, wo es dann auch noch mal weiter weg von Barcelona weiter rein nach Katalonien gehen soll, denn ich will, wenn ich schon so lange hier bin, ja auch mal was von der Gegend sehen...

Naja, das war's soweit auch schon an Breaking News, ich halte Euch auf dem laufenden, wenn was spannendes passiert, denn auch im Job hat sich inzwischen, wenn man denn bei einem Praktikanten davon reden kann, ein wenig Routine eingestellt, gerade jetzt, wo die Hauptsaison vorüber ist...

Hasta pronto,

Jannik

Martin Solveig im Opium

Samstag, 25.08.2012

Man wieder ein Blogeintrag, jaja..

nachdem einer ereignislosen Arbeitswoche nach dem Besuch der beiden Mädels ist dann auch mein Zimmerkumpane Charles abgereist, sodass ich seit gut 2 Wochen alleine das Doppelzimmer und vor allem das Doppelbett genießen kann...

Diese Woche war dagegen wieder um einiges ereignisreicher, Mittwoch hatte ich meinen freien Tag zusammen mit der deutschen Praktikantin und wir haben uns anderthalb Stunden in den Zug gesetzt, um mal weit weg von Barcelona an einen ruhigeren, nicht so von Touristen überfüllten Strand an der Costa Brava zu fahren. War herrlich ruhig, mal endlich keine Händler, die einem Cola, Cerveza, Cold Agua und Mojito anbieten wollen und wo man auch seine Sachen einfach mal liegen lassen konnte, weil man nach zehn Minuten jeden Strandbesucher beinahe persönlich kennt...

Abends sollte dann das nächste Highlight folgen: eine Nacht in Barcelonas angesagtestem Club, dem Opium, und zwar mit niemandem geringerem als Martin Solveig. Der schwedische DJ kommt nach langem Warten und gutem Vor-DJ dann auch schon um 3 Uhr auf die Bühne, wir stehen in der ersten Reihe beinahe direkt am DJ-Pult, eine Wahnsinns- Atmosphäre. Alles ölt, alles schwitzt, alles schubst, alles drängt, alles erstickt, alles tickt aus, es una locura. Aber die Nacht ist geil, weil man einfach in der Menschenmenge mitgrölt, einen nach dem anderen bekannten Song von ihm sowie auch andere Hits, um die Menge anzuheizen.

Um 6.30 Uhr darf ich mich in mein Bett begeben, aufgrund ZImmermangel musste wohl eine italienische Praktikantin bei mir im ZImmer pennen, sie steht gerade für die Frühschicht auf, als ich aus dem Club komme...habe dann noch ein paar Stunden Schlaf bis zu meiner Schicht...

Aber die kommende Nacht sollte noch schlimmer werden. El Clasico stand an. FC Barcelona- Real Madrid. Heißt: alle Hotels ausgebucht. Heißt: mehr Leute als möglich wollen ins Hotel. Heißt: Overbooking. Heißt: Praktikanten müssen Zimmer verlassen, damit diese an Kunden gegeben werden können. Ich kann mein Zimmer aber beim besten Willen nicht verlassen, dafür ist ein RIss in der Tür sowie ein kaputter Fensterhebel verantwortlich. Heißt: alle Praktikantin müssen in meinem ZImmer pennen. Heißt: wir vier Praktikanten, alle mit unterschiedlichen Schichten, mit zwei Einstellbetten und 20 Koffern müssen in mein Zimmer. Für eine Nacht. Für ein Fußballspiel. Für CR7. Für Lionel Messi.

Besuch der Freundin

Samstag, 11.08.2012

Die vergangene Woche war eine der besten bisher- so viel vorweg.

Lag aber weniger an der Arbeit als viel mehr daran, dass Ira und Lisa mich in Barcelona besuchen kamen. Dementsprechend wollte ich auch möglichst wenig arbeiten, einen freien Tag mehr hatte ich bei der Chefin durchsetzen können. Die Woche über natürlich entgegen aller Erwartungen herrlichstes Wetter, zuerst gings an den ruhigeren, etwas außerhalb gelegenen Strand von Garraf, dann chillten wir mit Charles im Park Güell, des Weiteren stand Shopping im riesigen Einkaufszentrum La Maquinista auf dem Programm sowie das spanische Dorf "Poble Espanyol". Abends konnte man zunächst mal die spektakulären Wasserfontänen des Font Magica bestaunen, um dann abends noch in einem japanischen Restaurant essen zu gehen, nur um das 100-Meter-Finale live zu sehen. Bolt top, Essen dort flop. Ich gehe nie wieder asiatisch essen....

So kam es auch, dass wir an Lisas Geburtstag in ein italienisches Edelrestaurant In La Maquinista gehen, und ich kann sagen, inkl. Vanille-Crepes als Nachtisch habe ich selten besser gegessen. Die restlichen Abende haben wir zumeist auf der Nebenrambla "Rambla Naval" für wenig Geld in der gleichen Pizzeria lecker gegessen, mal durfte es auch ein Döner sein...

Am letzten Abend ging's dann doch auch mal ins Nachtleben Barcelonas, zsm mit zwei im Hostel der beiden kennengelernten deutschen Mädels heißt das Ziel: Shôko. Mithilfe der Anwesenheit auf der VIP-Liste geht's dann auch direkt an einer Schlange von vllt 150 Leuten ohne zu warten in den Club...

Arbeitstechnisch hat sich wenig bewegt, außer dass ich jetzt auch mal morgens gearbeitet habe, sodass ich auch mal den ein oder anderen Check-Out gemacht habe...

Arbeiten, arbeiten, arbeiten

Donnerstag, 02.08.2012

Moin, moin,

zunächst einmal wieder die standesgemäße Entschuldigung für die 6 Tage Abwesenheit und gleich die Ausrede hinterher:

ich habe die letzten 6 Tage hintereinander gearbeitet, daher ist nich so viel spannendes passiert. Kein Barca- Training, kein Partyleben, nur einmal zwischendurch kurz am Strand.

Und am Tag nach der Olympia- Eröffnung wäre ich fast zu spät zur Arbeit gekommen, weil ich noch schnell in die City gecruist bin, um mir Zeitungen zu kaufen....

Die Arbeit pendelt so zwischen sehr gechillt und extrem stressig. Gestern Abend kam eine Gruppe aus Brasilien mit 120 Mann an, das war ziemlich stressig, da muss alles glatt laufen und wenn man dann dort einen Praktikanten hat, der manchmal nachfragen muss, was getan werden muss, ahtet das ganze schnell in nervigen Stress aus. Die Abende davor konnte man jedoch auch mal ohne Probleme die Schwimm-Finals am Beamer verfolgen bzw. im Hinterraum mim Smartphone im Internet surfen, so ruhig war es da...

Mal sehen, wie es sich weiterentwickelt, ein Traumjob ist es nich, aber in den Sprachen hilft es mir doch auf jeden Fall weiter....

Geile Nacht im Opium

Donnerstag, 26.07.2012

So, da bin ich wieder, nach ein paar Tagen Abwesenheit...

naja was ist so neues passiert seitdem? Bin um einiges an Geld erleichtert worden, liegt nich daran, dass es mir geklaut wurde, sondern vielmehr daran, dass wir in den Edelschuppen namens Opium gegangen sind. Zunächst wurde an der Vorglühmeile neben den guten Clubs vorgeglüht, dann ging's in den bekanntenClub, in dem schon David Guetta, DJ Tiesto oder Martin Solveig aufgelegt haben. Eckdaten: 20€ Eintritt, 14€ der Wodka Red Bull, 8€ das 0,3-l Heineken- Bier...aber is schon sehr geil...ultra luxuriös, überall Lounge-Couchen, die Toiletten, noch besser als aufm DBG;) alles aus Marmor, freistehendes Waschbecken in der MItte eines Spiegelsaals, ansonsten geile DJs, geile Aktionen (Roboter mit Leuchtstreifen durchcruisen die Masse), alles dabei ;) Konnte man bis Sonnenaufgang gut feiern,  naja war teuer der Abend, aber dem Nachtleben von Barcelona kann man einfach nich widerstehen...

Vom Arbeiten her tut sich nich viel, außer dass ich mich weiterhin mit den anderen Rezeptionistinnen gut verstehe und mein Zimmerkumpane Charles mein bester Kumpel hier ist, also alles super, so langsam fühle ich mich sicher hinter der Rezeption und weiß, wie die wichtigsten Sachen zu machen sind, auch wenn es hier und da noch nich so einwandfrei läuft... aber jedes Kompliment von Gästen lässt in einem mehr das Gefühl aufkommen, dass es das Richtige ist ;)

Heute waren Charles und ich in Castelldefels am Strand, da isses bissl ruhiger als an dem überfüllten Touristenstrand Barceloneta. Eigentlich wollten wir Messi, der dort wohnt, nen kleinen Besuch abstatten, haben wir aber dann doch verschoben. Heute Abend ist wieder Party angesagt, eine Praktikantin wird Anfang nächster Woche nach Hause fahren...

Ich hoffe, ich werde danach noch ein paar Moneten besitzen...

Erste kleine Erfolge beim Barca- Training

Sonntag, 22.07.2012

Sonnenuntergang aus dem FensterSo, letzten freien Tag janz jechillt bei 35 Grad am Strand verbrannt, um dann abends mim Zimmerkumpanen zum Trainingszentrum vom FC Barcelona zu fahren. Unglaublich, Charles, mein Zimmernachbar is einfach auch so ein Messi-Fan wie ich und wusste 3 Monate lang nich, dass die nur zwei Stationen weiter trainieren!

Naja, wir dahin, erstmal schön lange warten, vor so ein Tor stellen und warten, bis Autos unter der Schranke herkommen. Jedes Mal Aufregung, jedes Mal irgendein unbekannter Funktionär.... dann auf einmal noch mehr Aufmerksamkeit: eine schwarze Edelkarosse mit Afellay kommt heraus, gibt aber keine Autogramme...

ah,schad. Letztes Mal, als ich hier war, haben mir David Villa und Jeffren Autogramme gegeben, jetz wollt ich Charles auch zeigen, dass man da gut abstauben kann...nach einer Zeit kommt wieder ein edler Schlitten, diesmal Thiago Alcantara hinterm Steuer. Und ja, er hat Autogramme gegeben...gut, schon mal eins von einem halbwegs bekannten Spieler. Die ganzen Spanier und so von der EM fehlen ja noch. Im Prinzip findet der ganze Trip nur schon statt, weil ein gewisser Senor Messi auch anwesend sei. Nach 2 Stunden bebt auf einmal die Masse vor der Schranke, Messi geht aus einer Tür raus. Gespannt beobachten alle, wie er 25 Meter vor der Masse sich gechillt ins Auto setzt, um dann einen anderen Ausgang am anderen Ende des Zentrums zu holen. Charles und ich uns ne Sekunde angeguckt, und dann mit einzelnen anderen losgesprintet, ans andre Ende des Zentrums. wir laufen um unser Leben, 100, 200, 300, mindestens 400 Meter weit um eine Ecke, um zu sehen, wie der Q7 von Messi ein paar Dutzend Meter von uns entfernt davonbraust. Und dann schworen wir uns: den kriegen wir noch! :D

So, seitdem wieder zwei Tage gearbeitet, weiterhin anstengend, weils so viel zu lernen gibt, aber es wird immer besser, ich merke auch schon, wie es mir mit der Sprache leichter fällt, die Touristen durch Barca zu scheuchen...

Naja, eine Rezeptionistin wohnt in dem Vorort, wo Messi wohnt und kann uns genau sagen, wo sein Haus wohnt...Donnerstag haben Charles und ich beide frei, Fortsetzung folgt....

Hasta pronto, Jannik Messi in Zivil Thiago

Status als Rezeptions- Dekoration abgelegt...

Donnerstag, 19.07.2012

So, da bin ich wieder- und vorweg, nein, ich bin nich faul geworden, mir ist nur die letzten beiden Abende, dann, wenn ich in den Blog schreiben wollte, das Internet abhanden gegangen. Also, die Arbeit an der Rezeption is weiterhin cool, ich steh jetz nich mehr immer nur dahinter als Deko zum Zugucken, sondern erledige jetz auch schon recht einfache Dinge, sodass ich wenigstens beschäftigt bin. Es gibt wahnsinnig viel zu lernen und ich kenne auch erst einen Bruchteil davon, ganz abgesehen davon, dass ich wahrscheinlich nach 3,5 Monaten auch immer noch nich alles weiß, aber ich hoffe, dass jetz als nächstes mal bald der Check-in und Check-out kommen... denn was man da alles ins System eingeben muss und so, is schon mehr Arbeit als man sich so vorstellt, ist mit einmal zuschauen nicht getan...

Heute hatte ich meinen ersten freien Tag, hab ich direx nach Barca aufgemacht, Bei 35 Grad Shoppingmeilen abchecken- jedoch ohne Geld, sonst wärs wahrscheinlich am Ende des Tages ausgegeben, denn neben der Rambla gibt's noch einiges an Shoppingmöglichkeiten hier, so das riesige Kaufhaus Corte Inglés oder auch die Edelshoppingmeile Passeig de Gracia, mehr hab ich heute auch gar nich geschafft, aber da wird wirklich jeder fündig...

Die Abende werden weiterhin mit den Franzosen verbracht, es is ne richtige coole Vierer-Clique, die sich jetz so bildet, mit der wir abends rumhängen auf dem Zimmer, die eine Praktikantin, die mit mir angekommen ist, wird genauso wie ich gut integriert. Mit meinem Zimmerkumpanen Charles verstehe ich mich weiterhin gut, auch wenn ich ihn mal gleich darauf hingewiesen habe, dass er morgens früh mal früher aufstehen soll, damit ich auch weiterschlafen kann...er muss immer schon um 6 raus und vorgestern hat sein iPod- Alarm 10 (!) Mal nacheinander innerhalb einer halben Stunde geklingelt, und dachte jedes Mal, wann steht der Kerl endlich auf... dann hab ich ihn wachgemacht er meinte er steht auf, ich leg mich beruhigt hin, der Wecker klingelt auf's Neue und stellt sich wieder in den Schlummermodus...

naja, das war's so insgesamt an News, was es Neues gibt, morgen hab ich auch frei, evtl. geht's zum Barca- Training und an den Strand...

Hasta pronto, Jannik

Erster Arbeitstag

Montag, 16.07.2012

N'Abend, dieser Eintrag wird was kürzer denn ich bin hundemüde. Heut morgen mit den französischen Praktikanten zur Bank gegangen, spanisches Konto eröffnet ;) Für 3 Monate, yeah! Von 11 bis 19 Uhr gearbeitet...naja wie halt der erste Tag so ist. Ich guck' mir alles an, es gibt wahnsinnig viel neues zu lernen, selbst, wenns ein deutsches Hotel wäre, müsste ich das ganze System und so ja auch erst mal durchblicken, aber nun noch alles auf spanisch, krasser Scheiß!

Ich rede den ganzen Tag mit den Angestellten spanisch und mit den Praktikanten französisch, hier im Hotel arbeitet auch eine Deutsche im Restaurant, mit der hab ich mich heute auch erstmals unterhalten können, is jedoch nich so wie die französischen Praktikanten in meinem Alter, sondern 25. Naja, der Tag hat ewig gedauert, hab auch hier und da schon ein paar Sachen selber machen können, glaube, es wird genauso wie es mir vorgestellt wird, man befindet sich an der Rezeption einfach im Sumpf aller Sprachen, wobei hier hauptsächlich Franzosen tatsächlich hinkommen, mehr als Spanier...

Freu mich drauf, wenn ichs denk ich ma nach so 2 Wochen alles komplett durchblickt hab, mit den Rezeptionistinnen (bin der einzige Kerl, ansonsten nur Angestellte und eine französische Praktikantin ist auch an der Rezeption) verstehe ich mich soweit ganz gut, wenn sie mit mir Spanisch reden, verstehe ich noch nich alles, aber es wird...;)

Soweit alles aus Barcelona, un saludo

Hasta pronto, Jannik

P.S.: Fotos kommen bald...

Ankunft an meinem Arbeitsplatz

Sonntag, 15.07.2012

Nachdem ich dann doch nicht widerstehen konnte, entschied ich mich direkt am 2. Abend einfach mal ins katalanische Nachtleben einzutauchen. Vom Hostel aus am einfachsten: Pub crawl. Mit ner Gruppe vom Hostel losziehen um die irischen Pubs, um ein bisschen in Stimmung zu kommen, ums dann am Ende innem Club krachen zu lassen. So kommt man leicht mit 2 Südafrikanerinnen, 3 Brasilianern und 2 Neuseeländern in Kontakt. Nachdem wir um 2 Uhr die Kneipentour hinschmissen (zwischendurch schon mal gut auf nen Geburtstag einer der Südafrikanerinnen angestoßen), ging's endlich ins Clubleben. An der Rambla bietet sich da am besten der Boulevard Club an. Da war schnell mucha marcha und so blieben wir nassgeschwitzt bis 5 Uhr morgens.

Verhältnismäßig doch eher wieder unter enormen bis sehr enormen Schlafmangel leidend, war es dann also endlich Sonntag, Zeit, mich dem Hotel zu präsentieren. Und ja, mir ging's soweit bestens, außer dass ich keinen Hunger hatte, was ich am Abend schmerzhaft bereuen sollte ;) Vor der Fahrt zum Hotel stelle ich fest, dass sich der Code für meinen Koffer verselbstständigt hat und der Koffer jetzt wohl einen anderen, mir leider unbekannten Code haben möchte, um seinen Inhalt zu offenbaren. Nachdem ich an jeder freien Minute auf der Fahrt zum Hotel alles mögliche ausprobiert hatte, öffnete er sich tatsächlich bei einer Zahl, ähnlich zur vorherigen. Naja, Hotel doch was weiter außerhalb als gedacht, die 15 Minuten ins Stadtzentrum zählen mehr fürs Auto, mit Tram und Metro ist man leider locker 40 Minuten unterwegs. 

Ausgestiegen, ist direkt das Novotel- Schild unübersehbar. Haare gestylt, Parfüm aufgesetzt, vamos al hotel. Doch ein wenig aufgeregt zugegebenermaßen, ob ich denn erwünscht, erwartet usw. bin, präsentiere ich mich an der Rezeption und werde herzlich aufgenommen. Während einer kurzen Tour für's wichtigste stelle ich fest, die Außenfassade, sprich das, was der Kunde zu sehen bekommt, mehr als ordentlich ist. Große Lobby, am Eingang direkt von Macs und einem fetten Beamer begrüßt, erweitert durch ein großräumiges, edles Restaurant sowie einer schönen Außenanlage mit Pool, sieht es hinter der Fassade weniger edel und luxuriös aus... nachdem ich innerhalb von wenigen Minuten vielen Mitarbeitern vorgestellt werde, stelle ich erstmal mein brutales Hungergefühl fest. Alle sind entweder Spanier oder Franzosen, die Gruppe, mit denen ich den Abend verbringen werde, ist komplett französisch. Jedenfalls sprechen alle genau spanisch, französisch und englisch. Leg' mich dann aber erstmal hin, war sau müde. Aufgewacht, melden sich so nach und nach die Leute aus meiner Etage, ich lebe wie die Klienten auch ganz normal in einem Hotel- Doppelzimmer, eigentlich ziemlich geil, außer dass das Doppelbett noch meinem französischen Zimmerpartner Charles gehört und ich mich mit einem Einzelbett zufrieden geben muss...naja, passt schon ;) Den Abend verbringe ich mit Marion, Charles und Valentine, allesamt aus Frankreich und Praktikanten, außer Charles, der ist Kellner...

Auf dem Zimmer chillend, sterbe ich langsam vor Hunger. Es ist 18 Uhr, um 19 Uhr gibt's Abendessen. Ich sterbe, als Charles Doppelkekse rausholt. Ich sagte natürlich nicht nein, konnte allerdings auch nicht sagen, dass dieser scheiß Doppelkeks meine erste Mahlzeit am Tage war. So wurde mir ein nächster und ein nächster angeboten und ich konnte einfach nich nein sagen, jedoch war mir auch klar, dass ich ihm gerade alles wegfresse, aber wie auch immer...

Letztendlich is todo perfecto, das Wichtigste wahr, dass ich schnell in den Sprachensumpf reinkomme, mit den "erwachsenen" Mitarbeitern wird spanisch geredet, mit den Praktikanten natürlich ausschließlich französisch. Kein Englisch, kein Deutsch. Bisher. Yeah ;) 

Morgen um 11 Uhr geht's dann zum ersten Mal an die Rezeption, der Tag geht bis 19 Uhr. Es gibt drei Schichten, von 7-15 Uhr, von 11-19 und von 15-23 Uhr. Man wechselt hin und her und hat 2 freie Tage in der Woche.

So, genug von den ersten Eindrücken vom Hotel, Fortsetzung folgt...

Hasta pronto, Jannik

36 Grad am Strand in Barca

Samstag, 14.07.2012

Eclipse Vamos a la playa Tjaja, 8 Bed Mixed Room is ja auch nur so medium.... wenn bis 6 Uhr morgens die Leute rein- und rauslaufen, dann gibt's nich viel zu schlafen;) Immerhin gibt's im Zimmer ne Art interkulturellen Austausch, von zwei, naja, nennen wir's mal konservativen Französinnen über zwei "Oh my god, I can't remember anythin' from last night"- Australierinnen bis hin zu zwei Argentiniern, die gerade auf Europareise sind, alles dabei...

Dann geht's erstmal zum Supermarkt Zahnpasta kaufen, raffinierterweise daheim vergessen... den Rest des Tages hab ich mich an den Strand gechillt, das konnte man bei 36 Grad ganz gut aushalten...

Auf dem Rückweg vom Strand noch an der großen Werft vorbeigekommen- und siehe da, das Wettrüsten um die prolligste Yacht findet jüngst in Barcelona statt- Abramowitsch's "Eclipse" steht hier im Bau, im Hafen selbst ist nur die Vorderseite zu sehen. Diese Millionen- Yachten sind so gigantisch, man kann sie auf den ersten Blick beinahe kaum von den riesigen Kreuzfahrtschiffen unterscheiden, nur das sie um einiges edler wirken...

Ok, that's it. Genug von Yachten so far. Mehr spannendes gab's aber von heute auch nich zu berichten, morgen kommt's zum spannenden Moment, wenn ich dann um Mittag mal ins Novotel rüberfahr', mich anmelde, und hoffentlich ein schönes Zimmer, also mindestens die Junior Suite, versteht sich, präsentiert bekomme ;)

Hasta pronto, Jannik

First impressions....

Freitag, 13.07.2012

Die Hamilton hinter'm Mare Magnum Hamilton von oben Sunset im Port Vell Beim Auslaufen Las ramblas at nightFinally....oder wie der Spanier sagt: Por fin!

Endlich angekommen in Barcelona. Ganz easy-peasy mit dem Bus von Girona nach Barcelona gecruist, am Nordbahnhof angekommen, um dann einfach mal quer durch Barca ins BeMar nahe den Ramblas zu flanieren. Naja, was man so flanieren nennt bei 30 Grad, praller Sonne, langen Klamotten (Koffer war ja schon 2kg zu schwer- und das bei Ryanair!), zudem noch laessige zwei Koffer im Schlepptau- joa, gibt schoeneres als den Weg zum Hostel. Die Metro erleichtert den Weg...

Haltestelle Liceu, mitten auf den Ramblas. Ich habe die Treppenstufen, die vom Underground auf die Flaniermeile fuehren, noch nicht bestiegen, da sind schon die Scharen von piepsenden Indern zu hoeren, stets bemueht, irgendwelche schrecklichen Troeten an den Mann zu bringen... Um Punkt 16.45 komme ich am Hostel an, leider ein bisschen schlechter lokalisiert als ich in Erinnerung hatte, naja, 5 Minuten von den Ramblas, aber ziemlich weit vom Strand. Sehr sauber, Zimmer recht spanisch, em, spartanisch. Nassgeschwitzt die Koffer ins Locker gedrueckt und- erstmal Siesta halten.

Dann eigentlich nur ein bisschen los, kurz mal die Ramblas runterschlendern. Dabei sei angefuegt- kurz mal die Ramblas runterschlendern, das geht nicht. Ich brauche ne Stunde fuer 200 Meter, zu spannend die ganzen Kuenstler, Maerkte- und natuerlich Zeitungen ;) Danach schnupperte ich noch ein bisschen Hafenluft am Port Vell, durchcruiste das Mare Magnum, ein architektonisch futuristisch anmutendes, hypermodernes Shoppingzentrum, und dann auf der Rueckseite traue mich meinen Augen nicht- es erdrueckt mich der Anblick einer sowas von monstroesen Yacht, increible!!! Die liess mich so schnell nich wieder los, von allen Seiten fotografiert, vom Dach des Mare Magnum hatte man einen super Blick auf den Kawensmann, vom Hubi- Landeplatz ueber Whirl- und Swimmingpool bis hin zu edlen, weissen Lounge- Couchen alles drauf. Als die Kiste dann auch noch auslief, konnte man auf der Rueckseite erkennen, dass es die "Hamilton" ist. Ein 119m- Brett vom russischen Milliadaer Andrey Melnichenko, das Submarine- Design vom Star-Designer Philippe Starck, sechs Gaestelounges mit Baeder und Jacuzzi, im royalen Schlafzimmer gibts ein sich um seine eigene Achse drehendes Ehebett, Gattin des Monarchen ist das serbische Supermodel Aleksandra Nikolic. Die Yacht konkurriert um Wettruesten um die pornoeseste Yacht on earth mit der Eclipse von Roman Abramowitsch, dem Owner des FC Chelsea. Also mal so grad im Hafen von Barcelona die so ziemliche fetteste Yacht der Welt gesehen. Beim Auslaufen kann man im Rahmen des Hafens die gewaltige, nein, monstroese Wucht dieser Yacht erst einmal wirklich wahrnehmen.

Mit diesen Eindruecken zurueck auf die Ramblas, um noch einem Graffitikuenstler zuzuschauen, wie er ein Endzeit- Kunstwerk sprueht, finally, zurueck ins Hostel. Buenas noches!

Hasta pronto, Jannik

P.S.: Fotos kommen morgen, wenn ich mich dann mal an meinen Laptop setze...

Vamos a Barcelona!

Donnerstag, 12.07.2012

Hola chicos ;)

Dies also wird mein TravelBlog zu meinen Nach-dem-Abitur-Reisen mit Beiträgen und Bildern über meine Zeit im Ausland. Ich denke mal, für Facebook wird`s ein bissl zu viel und damit auch zu stressig, also musste solch ein Blog her.

Próxima estacío: Barcelona. Erster Stopp wird also die katalanische Weltmetropole. Mann, wie ich mich darauf freue! Morgen mittag, 12.45, geht der Flug vom Hahn nach Girona in der Nähe von Barca. Um 14.35 sollte mich planmäßig dann das Gefühl beflügeln, nun bin ich da, alleine, kein anderer zunächst mal, den ich kenne, völlig schwerelos, unabhängig, FREE!

In Barca werde ich zunächst für 2 Tage ins Hostel BeMar zwischen den Ramblas und dem Strand ziehen, um mich zu akklimatisieren ;) Im Laufe des Sonntags werde ich dann hinüber fahren zum 4- Sterne-Hotel "Novotel" in Sant Joan Despí, etwas außerhalb von Barca, wo ich dann für die kommenden 3,5 Monate an der Rezeption arbeiten werde. Laut Plan bin ich aber mit der Tram innerhalb von 10 Minuten im Zentrum, von daher ist das immer noch nah.

So viel zum Verlauf der nächsten Tage, hoffe, Ihr habt Spaß beim Lesen, werde hoffentlich regelmäßig Zeit finden, Euch über meine Erlebnisse hier auf dem Laufenden zu halten.

Hasta pronto, Jannik